zwischenraeume

Aufs Gehirn übergegriffen

Offensichtlich hat die Lähmung auch das Gehirn erfasst. Es zeichnet sich nichts Vernünftiges, Brauchbares, Beschreibbares ab.
Es kann allerdings sein, dass das inzwischen Gelesene erst verdaut werden muss und Anknüpfung sucht an die im tiefen Grund meines Wesens schlummende Strukturen, an uraltes Wissen vom Wandel.
Diese Bodenlosigkeit ist schwer auszuhalten.
Im Grunde nur in Hinsicht auf zu erwartende Ordnung.
Schreibend ordnen?
Trotzdem muss sich ein Anfang zeigen.
Oder lernen, sich im Caos zu entspannen?
Nur bleiben und beobachten?
Ja, so werde ich es machen.
Bleibend beobachten und beschreiben.

 

16.7.07 10:13


Die Lähmung schreitet voran

Ich sitze vor meiner Schreib- und Vernetzungsmaschine und überlege, wie, bzw. wo ich beginnen soll.
So viele Gedanken stürzen auf mich ein. So viele Ereignisse drängen sich in den Vordergrund. Leider nicht geordnet und zum Aufschreiben bereit.
In einer ruhigen Stunde werde ich versuchen, einen Faden zu finden, den ich aufnehmen kann und der sich dann weiterspinnen lässt.
Immer nur eine Geschichte nach der anderen.
Oder soll ich einfach niederschreiben, was gerade an die Oberfläche taucht und dann erst ordnen?

Auslöser für dieses Hervorbrechen alter Erinnerungen sind zum Teil meine körperlichen Symtome, die immer massiver werden und sich nicht mehr bei Seite schieben lassen. Aber auch ein paar Fernsehsendungen, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Und dann natürlich meine Träume.

Es wird immer klarer, dass sich da alte Traumata Bahn brechen und sich nicht mehr länger verdrängen lassen.
Ich werde diese Herausforderung annehmen. Alles noch einmal genau betrachten - ans Licht bringen, damit es meiner Realität einverleibt werden kann. Ich will heil werden.

 

 

 

 

14.7.07 11:35






























































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